Martina Kolarek    
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Schnellkompostierung in der Gemeinschaft
Der Schnell- bzw. Heißkompost hat gegenüber einem herkömmlichen Kompost viele Vorteile:
  • er ist schneller fertig
  • Krankheitserreger und Unkrautsamen werden vernichtet
  • er muss nicht umgesetzt werden
  • es kommt zu keiner Geruchsbelastung
  • er zieht kein Ungeziefer an
  • es muss nichts zusätzlich dafür gekauft werden
Mit anderen Worten: ein biologischer Heißkompost spart Arbeit, Zeit und Platz. Er gelingt auch auf schwierigen Standorten ab einem Kubikmeter Garten- und Küchenabfällen. Die Bioabfälle werden gesammelt und an einem Tag zu einem Komposthaufen oder einer Kompostmiete aufgebaut. Dabei werden keine Kompostbeschleuniger oder Organismen zugesetzt. Je nach Standort setzen wir Gesteinsmehle und Pflanzenextrakte zu und regen damit die Organismen an, die wir vor Ort für die Umsetzung zu Humus brauchen. Und das funktioniert auch auf sehr schwierigen Standorten wie in Brandenburg oder auf dem Tempelhofer Feld.

Das Kompostgut erhitzt sich von selbst langsam auf mindestens 60°C. So werden pathogene Keime und Unkrautsamen abgetötet. Da die humusbildenden Bodenlebewesen bereits nach einer Woche wieder in den Kompost einziehen, entstehen keine umweltschädlichen Gase oder Flüssigkeiten wie bei der technischen Kompostierung oder der Fermentierung (Bokashi, "Terra Preta").

Bereits nach 3-6 Monaten ist der Kompost fertig und da er nicht umgesetzt werden muss, macht er insgesamt weniger Arbeit und benötigt auch weniger Platz als ein normaler Kompost. Er kann dann sofort in die Beete und Felder ausgebracht werden.

legal info Dipl.-Ing. Martina Kolarek, Telefon +49 171 4982673, E-Mail office@die-boden-schafft.de